Die Plattentektonik

3. November 2019

Durch konvektionsgetriebene weiträumige horizontale Krustenverschiebungen hat die Erde im Laufe von Jahrmillionen häufig ihr Gesicht verändert.  Durch den Druck zusammenstoßender Kontinente entstanden Faltengebirge. Die Plattentektonik hat aber auch Prozesse wie den Vulkanismus und Erdbeben hervorgebracht. Über viele Millionen Jahre bewegte sich die Erde, Landmassen verschoben sich, entstanden irgendwo neu, prallten auch schon mal aufeinander, Ozeane verschwanden und bildeten sich neu. Ganze Erdplatten brachen auseinander, Afrika löste sich vor circa 130 Millionen Jahren von Südamerika ab und der Südatlantik entstand. In dieser Zeit war die Erde weltweit überzogen von heftigen Vulkaneruptionen, die mehrere hunderttausend Jahre andauerten. Es wurden große Mengen von Asche und Gase (z. B. Kohlenstoffdioxid) freigesetzt. Dadurch wurde das Klima der Erde nachhaltig verändert. Bis in die heutige Zeit ist das Erdinnere ständig in Bewegung. Diese tektonischen Veränderungen waren sehr entscheidend für die Entstehung von Rohöl.