Gesetz der Massenproduktion

7. Februar 2019

Das Gesetz der Massenproduktion wurde im Jahre 1910 vom Volkswirt Karl Bücher entwickelt. Es besagt, dass bei zunehmender Produktions- bzw. Ausbringungsmenge die Kosten pro Stück (Stückkosten) sinken,  weil sich die fixen Kosten auf eine größere Stückzahl verteilen. Somit kann eine Unternehmung entweder die Preise senken, oder – bei konstant bleibenden Preisen – die Gewinne erhöhen. Dieses Gesetz gilt nicht nur in der industriellen Massenproduktion, sondern für alle Betriebe mit Fixkosten.

Ausgangspunkt sind die gesamten Stückkosten , die sich aus der Division der Gesamtkosten  durch die Produktions- bzw. Ausbringungsmenge  ergeben:

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Dabei setzen sich die gesamten Stückkosten aus fixen und variablen Stückkosten zusammen. Mit zunehmender Produktionsmenge sinken die gesamten Stückkosten wegen der Fixkosten  – bei konstant bleibenden variablen Kosten  – und bewirken eine Kostendegression:

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